Aquarellpapier ist dafür gemacht, viel Wasser und Farbe auszuhalten, doch bevor es auf dem Maltisch landet, ist es ziemlich empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Sonnenlicht und geknickten Ecken. Mit der richtigen Aufbewahrung bleibt das Papier glatt, sauber und bereit für dein nächstes Projekt.
Aquarellpapier aufbewahren: 7 Tipps
Mit diesen einfachen Tipps bleiben deine hochwertigen Aquarellpapiere länger schön und behalten die Oberfläche und Haptik, die das Malen darauf so angenehm machen!
1. Aquarellpapier flach lagern
Die wichtigste Regel ist ganz einfach: Lagere dein Papier flach. Das gilt sowohl für lose Blätter als auch für Aquarellblöcke. Lose Bögen bewahrst du am besten in einer Schublade, Mappe oder Portfolio auf, während Blöcke flach auf einem Regal oder in einer Schublade gestapelt werden können.
Wenn Papier über längere Zeit hochkant gelagert wird, kann es sich verbiegen oder beschädigte Ecken bekommen. Vermeide außerdem schwere Gegenstände direkt auf dem Papier, da diese Druckstellen hinterlassen können.
2. Die Originalverpackung möglichst behalten
Wenn du das Papier nicht sofort verwendest, kannst du es in der Originalverpackung lassen. Bei losen Bögen schützt die Verpackung vor Staub, Schmutz und geknickten Ecken, während Aquarellblöcke die enthaltenen Blätter bereits gut schützen.
3. Papier vor Feuchtigkeit schützen
Aquarellpapier nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf. Wird es in feuchten Räumen gelagert, kann es sich wellen, verziehen oder im schlimmsten Fall sogar Schimmel entwickeln.
Lagere Papier deshalb nicht im Keller, in der Garage oder an anderen Orten mit stark schwankender Luftfeuchtigkeit. Ein trockener Ort bei Zimmertemperatur ist meist ideal.
4. Direktes Sonnenlicht vermeiden
Längere Sonneneinstrahlung kann die Eigenschaften des Papiers verändern und es mit der Zeit spröder machen. Bewahre Aquarellpapier daher in einer Schublade, Mappe oder auf einem Regal ohne direkte Sonneneinstrahlung auf.
5. Das Papier mit sauberen Händen anfassen
Fett, Handcreme und Schmutz von den Fingern können beeinflussen, wie sich die Farbe auf der Papieroberfläche verhält. Berühre hochwertiges Aquarellpapier daher möglichst nur an den Rändern und achte auf saubere Hände.
6. Das Papier innerhalb einiger Jahre verwenden
Aquarellpapier ist dafür gemacht, lange zu halten, besonders nachdem darauf gemalt wurde. Ungenutztes Papier verändert sich jedoch mit der Zeit leicht. Werden Bögen viele Jahre gelagert, kann die Oberfläche nach und nach etwas von ihrer Saugfähigkeit verlieren, was das Verhalten der Farbe beeinflusst.
Das bedeutet nicht, dass Aquarellpapier schnell schlecht wird, aber es ist sinnvoll, es innerhalb einiger Jahre zu verwenden und in der Zwischenzeit richtig zu lagern.
7. Wenn das Papier bereits gewellt ist
Ist das Papier wellig oder verbogen geworden, kannst du es oft wieder glätten, indem du es zwischen saubere Papierbögen oder Handtücher legst und für ein paar Tage unter mehrere schwere Bücher presst.
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