Lerne gemeinsam mit Staedtler die Grundlagen des Letterings! Staedtler hat eine Reihe pädagogischer Videos erstellt, die dich Schritt für Schritt in die Grundlagen des Letterings einführen. Zusätzlich zu den Videos gibt es Übungsblätter, die du herunterladen und ausdrucken kannst, um verschiedene Stile und Formen zu üben und auszuprobieren. Du lernst die wichtigsten Techniken des Letterings kennen, erfährst, welche Materialien du für den Einstieg benötigst, und wie du mit verschiedenen Schriftarten und Stilen experimentieren kannst.
Beim Hand Lettering werden die Buchstaben sorgfältig von Hand gezeichnet und verziert. Du kannst verschiedene Schriftarten in zahlreichen Stilen gestalten – abhängig vom Winkel der Striche, der Linienbreite, den Hilfslinien und den horizontalen Strichen. In diesem Guide lernst du die Techniken von Brush Lettering, Faux-Kalligrafie, Serif und Sans Serif sowie Monoline kennen.
Übungsblätter und Vorlagen herunterladen
Damit das Üben von Lettering noch einfacher wird, hat Staedtler ein Tool namens Digital Hand Lettering Generator. entwickelt. Mit diesem Tool kannst du alle Buchstaben des Alphabets sowohl in Klein- als auch in Großbuchstaben üben. Wähle aus verschiedenen Schriftarten und Stilen. Du kannst sogar einen beliebigen Text eingeben und dadurch Vorlagen mit ganzen Wörtern erhalten, die du üben möchtest. Lade anschließend das Übungsblatt als PDF herunter und drucke es ganz einfach aus.
Schalte den Ton auf deinem Computer oder Smartphone ein, hole Papier und Stift hervor und beginne mit dem Üben! Scrolle nach unten und erfahre mehr über vier verschiedene Arten von Lettering.
Brush Lettering für Anfänger
Brush Lettering ist eine der beliebtesten Formen des Letterings, bei der Brush Pens oder Pinsel verwendet werden, um Buchstaben zu gestalten. Charakteristisch für Brush Lettering ist, dass durch unterschiedlich starken Druck auf den Stift sowohl feine als auch breite Linien entstehen, wodurch die Buchstaben einen dynamischen und lebendigen Ausdruck erhalten.
Bewegt man den Stift mit leichtem Druck nach oben, entstehen dünne Linien, während Abwärtsstriche mit stärkerem Druck dick werden. Dadurch entsteht ein Kontrast, der den Buchstaben ein elegantes und künstlerisches Aussehen verleiht. Brush Lettering eignet sich hervorragend für Zitate, Karten oder Poster und wird häufig in moderner Typografie und Design eingesetzt.
So legst du los, sieh dir hier das Video an (YouTube) →
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Faux Calligraphy für Anfänger
Faux Calligraphy ist eine Technik im Hand Lettering, bei der Buchstaben gestaltet werden, die wie Brush Lettering aussehen, jedoch ohne traditionelle Brush Pens oder Kalligrafiestifte. Stattdessen verwendet man gewöhnliche Stifte wie Fineliner, Gelstifte oder Bleistifte, um die Buchstaben zu zeichnen. Die Technik besteht darin, die Buchstaben zunächst normal zu schreiben und anschließend die Abwärtsstriche zu verstärken, um den typischen Kalligrafie-Look nachzuahmen.
Es ist eine beliebte Methode, einen kalligrafieähnlichen Stil zu erzielen, ohne fortgeschrittene Techniken beherrschen zu müssen. Außerdem hast du mehr Freiheit, die Buchstaben zu verzieren, da du die Breite selbst bestimmst. Faux Calligraphy ist besonders bei Anfängern beliebt, weil keine speziellen Werkzeuge benötigt werden, um die Buchstaben zu gestalten.
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Monoline für Anfänger
Monoline ist ein Stil im Hand Lettering, bei dem alle Linien der Buchstaben die gleiche Breite haben, unabhängig davon, ob sie aufwärts, abwärts oder horizontal verlaufen. Im Gegensatz zu Stilen wie Brush Lettering, bei denen die Linienbreite je nach Druck auf den Stift variiert, bleibt die Linienbreite beim Monoline-Stil über den gesamten Buchstaben hinweg konstant.
Dieser Stil sorgt für ein klares und minimalistisches Erscheinungsbild und wird häufig in modernem und schlichtem Design verwendet. Monoline lässt sich mit Stiften wie Finelinern, Kugelschreibern oder anderen Werkzeugen umsetzen, bei denen sich die Linienbreite nicht durch Druck verändert. Es ist ein beliebter Stil für Texte, die klar und gut lesbar sein sollen, und wird oft in Logos, Grafiken und verschiedenen Arten von Typografie eingesetzt.
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Serif / Sans Serif für Anfänger
Serif und Sans Serif sind zwei grundlegende Stile innerhalb der Typografie und des Hand Letterings, die sich dadurch unterscheiden, wie die Kanten der Buchstaben gestaltet sind.
Serif-Schriftarten zeichnen sich durch kleine Linien oder „Füßchen“ an den Enden der Buchstaben aus. Diese Linien, sogenannte Serifen, verleihen den Buchstaben ein traditionelleres und klassischeres Erscheinungsbild. Serifen helfen dem Auge dabei, dem Text zu folgen, und können einen formelleren oder eleganteren Eindruck vermitteln.
Sans Serif-Schriftarten besitzen diese kleinen Linien an den Buchstabenenden nicht, wodurch sie klarer und moderner wirken. „Sans“ bedeutet auf Französisch „ohne“, daher bedeutet sans serif wörtlich „ohne Serifen“. Sans Serif-Schriftarten werden häufig in Bereichen eingesetzt, in denen Klarheit und Einfachheit wichtig sind, zum Beispiel in digitalen Medien und minimalistischem Design.
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Welche Stifte eignen sich für Anfänger im Lettering?
Für Anfänger im Lettering gibt es verschiedene Arten von Stiften, die sich je nach gewünschtem Stil besonders gut eignen.
Brush Pens sind die Stifte, die die meisten Menschen mit Lettering verbinden. Diese Stifte zeichnen sich durch eine flexible Spitze aus, die an einen Pinsel erinnert. Je nachdem, wie viel Druck du ausübst, kannst du dünnere oder dickere Linien erzeugen. Bei starkem Druck wird die Linie recht breit. Brush Pens sind daher ideal für den beliebten Brush-Lettering-Stil sowie für bestimmte Serif- und Sans-Serif-Schriftarten.
Fineliner sind ebenfalls eine beliebte Wahl. Fineliner eignen sich hervorragend für Monoline, Faux-Kalligrafie sowie Serif- und Sans-Serif-Schriftarten, da die Spitze eine gleichmäßige Linienbreite erzeugt. Außerdem kannst du sie verwenden, um Buchstaben zu dekorieren und Linien, Schatten sowie kleine Illustrationen hinzuzufügen. Fineliner gibt es in vielen verschiedenen Farben und Strichbreiten zu entdecken.
Ein klassischer Bleistift gehört zur Grundausstattung. Du kannst ihn verwenden, um einzelne Buchstaben, Hilfslinien und dekorative Elemente vorzuskizzieren - die sich später leicht wieder ausradieren lassen. Du kannst dein Hand Lettering auch ausschließlich mit einem Bleistift gestalten. In diesem Fall empfehlen wir einen Bleistift mit der Härte HB oder 2H, da sich damit besonders feine Linien erzeugen lassen.
Materialien, die hilfreich sein können:
Glattes Papier: Glattes Papier wie Markerpapier eignet sich am besten für Hand Lettering. Dank der glatten Oberfläche nutzt sich die Spitze deiner Stifte nicht so schnell ab, und sie gleiten sanft über das Papier. Papier mit einer Stärke von 80–100 g/m² eignet sich gut zum Üben, während 180–200 g/m² besser für dein fertiges Werk geeignet sind. Punktkariertes Papier (dotted) kann das Üben ebenfalls erleichtern. Wenn du Aquarelleffekte in dein Lettering integrieren möchtest, solltest du Aquarellpapier verwenden.
Radiergummi: Ein Radiergummi sollte immer griffbereit sein, egal ob du Skizzen korrigieren oder Hilfslinien ausradieren möchtest.
Lineal: Ein Lineal ist nicht nur beim Zeichnen von Hilfslinien nützlich, sondern auch beim Erstellen deiner Kompositionen.
Zirkel: Ein Zirkel kann ebenfalls ein wertvolles Werkzeug sein, um deine Lettering-Projekte zu gestalten und zu dekorieren.
Häufige Fragen und Antworten zu Lettering
Was ist Lettering?
Lettering ist die Kunst, schön zu schreiben. Dabei werden Buchstaben auf ästhetisch ansprechende Weise angeordnet, wobei jeder Buchstabe wie ein kleines Kunstwerk wirkt und seine künstlerische Gestaltung im Mittelpunkt steht. Das Wort "lettering" stammt vom englischen Wort für Buchstabe, "letter".
Welches Papier brauche ich für Hand Lettering?
Die Wahl des Papiers hängt davon ab, welche Stifte du verwendest. Verwendest du Brush Pens oder Filzstifte? Dann solltest du glattes Papier wählen. Wenn du Bleistift, Kugelschreiber oder Fineliner verwendest, kannst du sowohl normales Papier als auch gewöhnliches Druckerpapier nutzen. Bei der Papierstärke solltest du zum Üben Papier mit einer Grammatur von 80–100 g/m² verwenden und für dein fertiges Kunstwerk 180–200 g/m². Möchtest du mit Aquarellstiften oder Aquarellfarbe arbeiten? Dann ist Aquarellpapier mit einer Grammatur von 250 g/m² oder mehr die beste Wahl für Hand Lettering mit Aquarellmedien.
Wann kann man Lettering verwenden?
Hand Lettering lässt sich in vielen verschiedenen Projekten einsetzen: beim Gestalten von Grußkarten, Platzkarten, Schildern, Bullet Journaling, Buchcovern, Kunstdrucken und vielen weiteren kreativen Projekten. Nur deine Fantasie setzt Grenzen, wann deine Lettering-Fähigkeiten nützlich sein können.
Was ist der Unterschied zwischen Kalligrafie, Hand Lettering, Brush Lettering, Typografie usw.?
Der Begriff Lettering umfasst alle visuellen Kunstformen, die sich mit der künstlerischen Gestaltung von Buchstaben beschäftigen. Hand Lettering gibt dir die Möglichkeit, verschiedene Schriftarten und Stile zu kombinieren sowie unterschiedliche Stifte zu verwenden.
Beim Brush Lettering verwendest du Pinsel und Brush Pens, um Linien mit variierender Breite zu erzeugen. Je mehr Druck du auf die Pinselspitze ausübst, desto dicker werden die Linien. Brush Lettering ist eine der beliebtesten und verbreitetsten Formen des Hand Letterings.
Für Faux-Kalligrafie kannst du einen normalen Fineliner, einen Gelstift oder einen Fasermaler verwenden. Faux-Kalligrafie imitiert Brush Lettering, sodass die Buchstaben aussehen, als wären sie mit Kalligrafiestiften oder Brush Pens gezeichnet.
Kalligrafie ist die Kunst des schönen Schreibens, ausgeführt mit Stift und Tinte.
Typografie bezeichnet die Kunst und Lehre der Schrift. Dazu gehören die künstlerische Gestaltung und Verzierung lesbarer Texte.
Bounce Lettering: Beim Bounce Lettering verleihst du einzelnen Buchstaben ein dynamisches Aussehen, sodass sie wirken, als würden sie aus der Seite herausspringen.
Serif und Sans Serif: Bei Serif haben die Buchstaben einleitende und abschließende Striche, während diese bei Sans Serif fehlen.
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