Wenn du mit Markern arbeitest, ist die Wahl des richtigen Papiers entscheidend für das Endergebnis. Ein gutes Zeichenblöcke sollte wiederholtes Auftragen von Farbe aushalten und ein nahtloses Verblenden der Tinte direkt auf dem Papier ermöglichen. In diesem Ratgeber erfährst du alles, was du wissen musst: Was macht gutes Markerpapier aus und worin unterscheiden sich Papiere für wasserbasierte und alkoholbasierte Marker?
Alkoholbasierte Marker
Das beste Papier für alkoholbasierte Marker (Promarkers, Copics und ähnliche) ist Markerpapier. Die glatte, speziell behandelte Oberfläche sorgt dafür, dass die Farbe auf dem Papier liegen bleibt, anstatt sofort eingesogen zu werden. Dadurch entstehen lebendige Farben und kontrollierte Farbverläufe. Die satinierte Oberfläche ohne Struktur oder Körnung ist ideal für kleine Details und präzise Linien und schont gleichzeitig die Spitzen der Marker. Viele sind überrascht, dass Markerpapier relativ dünn ist, doch genau das ist ein Vorteil. Die dünne Struktur wird mit einer wachsartigen Beschichtung auf der Rückseite kombiniert, die verhindert, dass die Farbe auf die nächste Seite durchblutet. Wir sind überzeugt, dass Markerpapier die beste Wahl ist. Wenn du jedoch nur mit dünnen Farbschichten oder einfachen Skizzen arbeitest, kannst du selbstverständlich auch normale Zeichenblöcke oder Malbücher verwenden.
Papier für alkoholbasierte Marker
- Markerpapier.
- Malbücher (nicht geeignet, wenn du beide Seiten bemalen möchtest)
Wasserbasierte Marker
Innerhalb der Kategorie wasserbasierter Marker gibt es verschiedene Arten von Stiften, die jeweils unterschiedliche Papiersorten benötigen.
Papier für Acrylmarker
Acrylmarker (Posca, Copic Acrea Marker, Artline Decorite Brush Marker und Sharpie Creative Marker) sind deckend und bluten nicht durch das Papier. Mit Acrylmarkern arbeitet man oft Schicht für Schicht, wodurch poröses Papier schnell beschädigt werden oder sich dünnes Papier wellen kann. Wähle deshalb ein Papier mit glatter, beschichteter Oberfläche und höherem Grammgewicht, wenn du mit dicken Farbschichten arbeitest.
- Markerblöcke
- Mixed-Media-Blöcke
- Skizzenbücher mit stärkerem Papier
Tipp! Du kannst Acrylmarker nicht nur auf Papier verwenden, sondern auch auf Porzellan, Keramik, Stoff, Glas und Metall. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Papier für Aquarellmarker
Mit Aquarellmarkern (Faber Castell Aquarellmarker, Tombow und Promarker Aquarellmarker) arbeitest du mit einer sanften Technik, bei der die Pinselspitze weich über die Oberfläche gleitet. Deshalb muss das Papier nicht beschichtet oder vollkommen glatt sein. Für Aquarellmarker empfehlen wir in erster Linie Aquarellpapier. Besonders feine Pinselspitzen profitieren von einer glatten Oberfläche, damit sie nicht ausfransen.
Papier für wasserbasierte Pinselstifte
Für Bullet Journaling, Lettering und Illustrationen sind Pinselstifte beliebte Marker für kleine Details und elegante, fließende Linien. Das Wichtigste bei Pinselstiften ist, dass das Papier eine glatte Oberfläche hat, die die feine Spitze nicht beschädigt. Deshalb empfiehlt sich beschichtetes Papier mit Oberflächenbehandlung. Hier sind einige gute Optionen für wasserbasierte Pinselstifte:
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